So

27

Mär

2011

Ritualisierter Schutzdienst

Der Schutzdienst muß nicht immer oder unbedingt in seiner praktischen Ausführung bedeuten dem Hund einen Kriegsschauplatz zu bieten. Die neuen erworbenen Erkenntnisse beim Training der Unterordnung haben es erforderlich gemacht auch beim Schutzdienst eine andere inhaltliche Ausrichtung der Zielsetzung des Trainings zu bekommen. Ich versuche gerade beim Schutzdienst mit dem jungen Schäferhund eine möglichst stressfreie Atmosphäre zu erzeugen in der er ungezwungen Lernen kann. Tragendes Element der folgenden Training Session ist die positive Verstärkung von Handlungen die gezielt über konditionierte Signale (Körperreize & Stimmreize) abgerufen werden. In der gesamten Session wird nur 1x ziemlich am Anfang mit einer positiven Bestrafung gearbeitet. Auf die Verwendung von einer Leine, Stachelhalsband oder E-Gerät wird bewußt verzichtet, …. wollen wir doch dem Hund etwas Lernen und nicht etwas erzwingen.


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