Wichtig ist das interne Belohnungssystem des Gehirns. Es wird der Neurotransmitter Dopamin ausgeschüttet. Das Dopamin hat eine zweifache Wirkung: Der erste Effekt beinhaltet einfach ein gutes Gefühl wenn der Hund Erfolg hat. Der zweite Effekt ist noch viel wichtiger: die Erinnerung. Hunde erleben enorm viele Dinge, die in seinem Kopf schnüren aber nicht alles bleibt im Langzeitgedächtnis haften. Die Umsetzung vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis wird über das Dopamin gesteuert.

Erfolg macht Spaß, da unterscheiden sich Menschen und Hunde nicht. Es kommt darauf an, sich die richtigen Ziele zu setzen. Die Stimmungsaufheller wirken direkt auf die Gedächtnisbildung. Das hilft, eine Erfolgsstrategie automatisch abzuspeichern. Der Hund behält emotional gefärbte Erlebnisse besser als neutrale. Der erste Schultag, die große Liebe oder der Tod eines Freundes prägen sich uns tiefer ein als jede Mathe-Formel. Der Hund als soziales Wesen funktioniert hier nicht viel anders als wir Menschen. Das Training sollte besonders am Anfang positive Erlebnisse konditionieren. Einmal geprägt kann der Hund dann Lebenslang darauf zurück greifen. Umgekehrt geht das leider auch, Erstlehrnerfahrungen negativer Natur vergisst der Hund auch nicht mehr.

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