Die Jugend und der IPO Hundesport

Erziehung und Ausbildung sind nicht voneinander zu trennen und unterscheiden sich nur quantitativ. Gelernt wird immer, kommuniziert wird immer. Der Hund lernt gemäß seiner sozialen Veranlagung die Beziehung zu seinem Hundeführer und die kommunikativen Elemente, sein optimales Verhalten in jeder Situation um seinen maximalen persönlichen Komfort jederzeit sicherzustellen. (Zitat: “Helmut Raiser”)

Besonders jugendliche Hundeführer können den IPO Hundesport dazu nutzen ihren Hund auch zu erziehen. Es freut mich sehr die Gelegenheit zu haben mit einer jugendlichen Hundeführerin trainieren zu können. In dem Video sieht man die erst 13 jährige Nicole Tasrini mit ihrer 1 jährigen Hündinn – DeeJay schwarze Einigkeit.

In dieser ersten Schutzdienst Session mit den beiden ging es darum den Rahmen für die nächsten Monate auszuarbeiten. Aus der Kontrolle beginnend werden erste leichte Triebwechsel in die Aggression, die Beute und den Gehorsam gearbeitet. Besonders die Wechsel von der Beute in den Gehorsam sind sehr wichtig und von Anfang an zu trainieren. Natürlich wurden die Reaktionen auf die Hörzeichen “Sitz”, “Platz” und “Aus” schon vorher im Kontext der Unterordnung mit einer Beißlunte trainiert.

Es ist wichtig das jugendliche Hundeführer Erfolgserlebnisse haben. Besonders das Lob und die Anerkennung von Erwachsenen sind gute Verstärker und wichtiger als Kritik und Tadel. Darüber hinaus dürfen die Anforderungen an den Hund und dem Jugendlichen nur so hoch sein das Beide die gestellten Aufgaben leisten können.